
Programm:
Tag 1
Sie verlassen Lhasa in Richtung Ganden, wo sich im März 2008 das Zentrum der Aufruhr befand. Im Ganden befindet sich eine historische Anlage der Gelugpa-Tradition. Die Mönche debattieren dort jeden Tag nach einer uralten Tradition mit Handschlag im Garten des Klosters. Sie können im Kloster auch essen und bekommen dabei die Tagesmahlzeiten serviert, die auch die Mönche selber essen. Nachts zelten Sie innerhalb der Klosteranlage.
Tag 2
Morgens kommen die Yakmänner, die Ihr Gepäck tragen werden, mit ihren Yaks aus den Bergen. Wir fangen unsere Tour früh morgens mit dem Pilgerweg nach Samye an und beenden diese nach einem malerischen Dorf gegen den Hügel des Shug-Ga-la Passes. Abends wird der Ihrer Reise begleitenden Koch Ihnen in einem speziellen Speisezelt ein ausgeklügeltes 3-Gangsmenü servieren. Nachts wird in Zelten übernachtet.
Tag 3
Heute ziehen Sie zusammen mit den Yaks, den Yakmännern und Ihrem Reisebegleiter wie eine Tibetische Pilgergruppe über den Shug-Ga-la Pass. Wann dies Ihnen gelungen ist, wissen Sie, dass Sie den schwierigsten Teil der Reise überstanden haben. Ihre Einspannungen werden mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt! Für etwas weniger erfahrenen Wanderer gibt es die Möglichkeit, ein Pferd zu mieten und einen der Yakmänner zu fragen, Ihr Pferd am Zügel über den Pass zu begleiten. Nachts wird wieder gezeltet.
Tag 4
Heute ziehen Sie über den Chitu la-Pass. Dieser Pass ist einfacher zu besteigen als der erste Pass. Übrigens ist diese Wanderung für jeden machbar, der über eine ziemlich gute Kondition verfügt. Nachts Zelten und erneut wird Ihr Privatkoch Ihnen eine 3-Gangmahlzeit servieren.
Tag 5
Morgens wandern Sie noch bis ungefähr 20 Kilometer vor Samye. Hier holt ein Trecker Sie ab, der Sie und Ihr Gepäck nach Samye transportieren wird. Das Kloster von Samye ist in unserem Reader im Artikel: 'Zwischen Paradies und Hölle, geschrieben durch Munda de la Marre, gut beschrieben. Sie übernachten im Kloster. Sie können im Kloster essen. Diese Mahlzeit ist jedoch nicht im Preis inklusive.
Tag 6
Morgens fahren Sie mit dem Landrover und Ihrem Reisebegleiter zum Berg Chimpu, wo sich ca. 100 Meditationsgrotten befinden. Diese Grottenanlage wird schon seit 900 Jahren unaufhörlich genutzt. Damals meditierte hier auch der Guru Rinpochee, der Gründer des Samye Klosters, das das älteste Kloster Tibets ist. Es ist möglich, mit einigen Tibetischen Pilgern einige dieser Meditierenden als Pilger zu besuchen und Sie mit Hilfe Ihres Reisebegleiters Fragen zu stellen. Sie übernachten wieder im Zeltlager beim Kloster.
Tag 7
Mit Ihrem Reisebegleiter reisen Sie in Ihrem Landrover entlang des wild strömenden Tsongpo-Flusses zurück nach Lhasa. Nach den Erzählungen von Guru Rinpochee, wird das Kloster Samye nach 1000 Jahren durch den „näher kommenden Sand der Wüste“ verschlungen. Die Chinesen haben in den achtziger Jahren viele Bäume abgeholzt, so dass die Voraussage fast Wahrheit wird. Sie versuchen jedoch aus ihren Fehler zu lernen und haben entlang des Tsongpo-Flusses viele neue Bäume gepflanzt, die den Wüstesand aufhalten sollen.
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